Mittwoch, 30. Mai 2012

P wie Panik. Oder P wie Personal Training.

Ich sage:
»15 Crunches. Nicht die Schulterblätter am Boden ablegen.
Bauchspannung halten.«
Sport kann man doch auch alleine machen. Eigentlich. Wozu also braucht man mich als Trainerin? Wofür ist dieses Personal Training überhaupt gut?
Für mich ist ja das Spannendste: zu sehen, wie unterschiedlich sich beim Sport alle anstellen. Man lernt Menschen von einer ganz anderen Seite kennen. Sie richtig zu erreichen, um sie zu motivieren, damit sie über sich hinauswachsen, das ist das Große am Personal Training. Aber es ist ja nicht so wichtig, was ich sage. Sondern was Ina B. sagt. Oder Ina S.

Ina B. sagt …

1. Was ist das Tolle am Körpergold-Personal-Training?
»Mit jemanden zu trainieren der Ahnung hat und selbst so motiviert und begeistert ist von dem was er tut, 
dass es gar nicht schwer fällt auch die bösesten Übungen mitzumachen und zu versuchen sie durchzuhalten. Es macht einfach Spaß.«
2. Und was ist richtig schlimm?
»Richtig schlimm?! Oh, da muss ich zu lange überlegen, bis mir da etwas einfällt! Also natürlich gibt es da so viele fiese Übungen, aber genau deswegen macht man es doch.«
3. Nervt es nicht, dauernd korrigiert und angefasst zu werden?
»Absolut nein, ich möchte ja nicht durch mein Unwissen oder die Schummelversuche meines kleinen inneren Schweinehunds etwas falsch machen, was sich womöglich auf Dauer noch negativ auf die Gesundheit auswirkt!«
4. Mit welcher Übung würdest Du Dich am liebsten an mir rächen?
»Oh, da gibt es bestimmt einige, aber wie kann ich mich rächen für etwas, was ich mir selbst ausgesucht habe? Und ich glaube, so gut wie du trainiert bist, macht dir keine Übung mehr wirklich Angst ;)«
5. Dein wunderbarstes Erlebnis beim Personal Training war …?
»Das Gefühl nach dem Training ... Wie stolz man auf sich sein kann, was man da so alles geschafft hat!«
6. Dein schrecklichstes Erlebnis beim Personal Training war …?
»Nein, da gibt es keins. Selbst den Muskelkater (er)trägt man stolz!«
7. Hat Dir das Training irgendwas gebracht?
»Oh ja, der vorhin erwähnte Muskelkater! Und auch jede Menge neue Motivation und hoffentlich bald feinstes Körpergold :)«
8. Du darfst mir, Deiner Trainerin, was schenken. Was ist es?
»Hmm ... noch mehr Zeit mit mir?! Ganz uneigennützig, natürlich ;) Eine Goldmedaille? den Nobelpreis?! Ein Schokoladenabo auf Lebenszeit?! Wenn ich könnte, alles was sie haben wollte, aber natürlich keine Baaananen :D«

Ina S. sagt …

1. Was ist das Tolle am Körpergold-Personal-Training?
»Das Geheimnis steckt echt im Wörtchen »Personal«. Man bekommt exakt das Training und die Aufmerksamkeit, die man braucht. Ich war in Fitnessstudio-Kursen immer unglücklich, weil man in diesen großen Klassen ja auch immer mal was falsch macht, aber die Trainer nicht schaffen, jeden zu korrigieren – und dann tut am nächsten Tag irgendwas weh und man geht nicht wieder hin. Außerdem hasse ich Fitnessstudios und kann meinen individuellen Trainingsplan jetzt überall und jederzeit machen.«
2. Und was ist richtig schlimm?
»Die viele Aufmerksamkeit und die Fähigkeit der Trainerin, einen gnadenlos zu durchschauen. Keine Chance zum Schummeln. Wobei das vermutlich eher gut ist. ;-)«
3. Nervt es nicht, dauernd korrigiert und angefasst zu werden?
»Das ist ja der ganze Sinn der Sache. Im Gegenteil, korrigieren ist superwichtig, und du machst das ja auch sehr charmant. Lob und Kritik wird immer genau richtig verteilt.«
4. Mit welcher Übung würdest Du Dich am liebsten an mir rächen?
»Puh, das müsste ja etwas sein, das du nicht kannst … Ich würde dich mal zum Ballett mitnehmen. Da kann ich dich mal quälen.«
5. Dein wunderbarstes Erlebnis beim Personal Training war …?
»Ach, da weiß ich doch gar nicht, wo ich anfangen soll. Das erste Mal in meinem Leben Armmuskeln zu haben, war schon cool. Mein erstes Zirkeltraining überlebt zu haben, das war sehr erhebend. Danach fühlte ich mich extrem sportlich. Vor Enten an der Alster wegrennen war aber auch nicht schlecht.«
6. Dein schrecklichstes Erlebnis beim Personal Training war …?
»Ehrlich, ich hatte keins. Außer vielleicht diese elenden Liegestützen, die ich niemals können werde. Und Sprints zum Aufwärmen sind auch nicht so meins. Vor allem mit Gewichten ...«
7. Hat Dir das Training irgendwas gebracht?
»Vorsicht, jetzt könnte meine Antwort schleimerisch wirken, sie ist aber 100 Prozent aus dem Herzen: Alles. Nach jahrelanger Sportabstinenz habe ich wieder Spaß am Sport, habe mich sogar unglaublicherweise ins Laufen verliebt. Ich habe immer noch Durchhänger, aber lange verzichte ich nie auf Sport. Seit einem Jahr trainiere ich und habe in dieser Zeit acht Kilo abgenommen, keuche nicht mehr beim Treppensteigen wie eine alte Frau und fühle mich rundum wohl. Magenbeschwerden, die mich sehr gequält haben, sind durch die Bewegung ebenfalls verschwunden. Da fällt es mir auch wirklich nicht schwer, bei der Stange zu bleiben. Ach ja: Und ich habe Armmuskeln! ;-)«
8. Du darfst mir, Deiner Trainerin, was schenken. Was ist es?
»Lecker Bananenshake? ;-) Ich schenke dir irgendwann zwanzig perfekt ausgeführte Liegestütze. Hintereinander. Dauert bestimmt nicht mehr lange.«
P.S.:
Ich hab keinen der beiden mit dem Basie bedroht. Sie haben ganz freiwillig so geantwortet. Vermutlich aus Angst, ich könnte wieder mit den Liegestützen kommen.  

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